Moskau / St.Petersburg

Heute Mittag brechen wir auf nach St. Petersburg. Nachdem Frühstück ist aber noch etwas Zeit und wir machen deshalb noch einen kleinen Rundgang. In unmittelbarer Nähe entdecken wir in einem Hof Dutzende Bronzefiguren.Ob es sich hier um eine Gießerei handelt, lässt sich nicht so schnell feststellen, faszinierend ist es auf jeden Fall

Direkt gegenüber befindet sich eine orthodoxe Kirche. Als wir zu der Kirche gehen, sehen  wir noch weitere Kapellen und eine Art Klosteanlage.  In einem hinteren Gebäude gibt es eine Cafeteria mit sehr üppig bemalten Wänden. Hier gibt es unseren Moskauer Abschiedskaffee.

Gegen 11.30h werden wir im Hotel abgeholt und zum Leningrader Bahnhof gebracht. Zeit für ein kleines Resümee. Moskau hat sich gelohnt. Viele Sehenswürdigkeiten, eine gute Infrastruktur und die Preise, in der Regel nicht sehr viel anders als bei uns. Das heißt allerdings auch, für die meisten Einheimischen ist es sehr teuer.

Die Reise im SAPSAN Schnellzug nach St. Petersburg ist wie eine Fahrt mit dem ICE, es handelt sich um die gleiche Baureihe. Allerdings gibt es an Bord deutlich mehr Personal, der Service ist wie im Flugzeug organisiert.

Pünktlich um 17.25h treffen wir in St. Petersburg ein.

Dann erleben wir unsere erste wirkliche Enttäuschung auf dieser Reise: Das Hotel entspricht nun gar nicht unseren Erwartungen. Im Treppenhaus  gibt es einen kleinen Tisch, der als Rezeption dient. Angeblich sind für uns im Nachbarhaus  2 Zimmer gebucht. Die Zimmer befänden sich im 3.Stock und Fahrstühle gäbe es dort nicht. Aufgrund  glücklicher Umstände habe man  aber  im Haupthaus und ohne Aufpreis 2 Zimmer für uns und hier gibt es eine Fahrstuhl. Die Zimmer sind grenzwertig.Und irgendwie riecht es im ganzen Gebäude auch merkwürdig. Als Hostel oder bessere Jugendherberge kann man das vielleicht durchgehen lassen. Wir haben uns beim russischen Reisebüro beschwert, mal sehen wie es morgen weitergeht.

Wir sind hier in unmittelbarer Nähe zum Newski Prospekt. Hier steppt der Bär. Rockbands  spielen an jeder Ecke, und es gibt Restaurants, Kneipen und Geschäfte ohne Ende. 

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