Unterwegs mit der Transibirischen Eisenbahn 

Wir sind jetzt gut 20 Stunden unterwegs, und eine gewisse Routine ist eingekehrt.

Gestern gegen 22.30h haben wir unsere Sitze zu Betten umgebaut und festgestellt:Die Betten sind verdammt hart.Wenn der Zug schneller unterwegs ist, klappert es auch noch ordentlich. Im Gegensatz zu meinem Reisekumpel Kevin, kann ich erstaunlich gut schlafen. Um 7.30h wird es langsam hell und es geht zur Katzenwäsche. Im benachbarten Speisewagen soll es auch eine Dusche geben, aber man muss es ja  nicht gleich am ersten Tag  übertreiben.

Der Zug hält in Krasnojarsk. Um 9.00h geht es zum Frühstück. Der Speisewagen ist relativ leer, in der Mitte des Wagens sitzen ein halbes Dutzend Leute bei Wodka und Bier. Kurz nach unserem Erscheinen gibt es ernsthafte Diskussionen zwischen dem Eisenbahnpersonal und dieser Gruppe. Wir haben den Eindruck, es gibt klare Ansagen sich anständig zu verhalten weil Ausländer anwesend sind. Das Frühstück ist okay, das meiste wird frisch zubereitet, selbst der Kaffee ist besser als üblich. Anschließend machen wir es uns im Abteil gemütlich. Es gibt heisses  Wasser aus dem Samowar für den Tee, draußen viel Landschaft, es fängt an leicht zu schneien..

Es ist jetzt 21.00h und wir kommen gerade aus dem Speisewagen. Mittlerweile kennt man uns da. Das Essen ist okay, es gibt Späten Bräu dazu, draußen schneit es noch immer und wir fahren gerade durch Novosibirsk. Ausserdem haben wir heute Nacht  die Hälfte der Zugfahrt hinter uns. A lifetime experience, so ähnlich habe ich mir das gewünscht..

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